Christiane Hess

Spiel / Texte / Maskenbau / Regie
geb. 1970 in Hannover absolvierte ihre Schauspielausbildung an der École Internationale de Théâtre Jacques Lecoq in Paris und ihr Postgraduate Diploma im Studiengang Figurentheater an der Central School of Speech and Drama London.
Anschließend tourte sie mit verschiedenen Kompagnien kreuz und quer durch England und die Ukraine und spielte Straßentheater in Frankreich und Deutschland.
2001 kehrte sie nach 6-jährigem Auslandsaufenthalt nach Deutschland zurück und wirkte hier bei verschiedenen Produktionen als freiberufliche Schauspielerin mit.

2003 gründete sie das theater am barg / Christiane Hess. Mit ihren technisch äußerst unaufwändigen und minimalistischen Solotheaterprogrammen ist sie auf kleinen bis mittleren Bühnen (und noch häufiger und mit größter Begeisterung an theaterungewöhnlichen Orten) zu Gast, tritt mit zweien ihrer Stücke auch in Schulen auf und spielt Teile ihrer Programme bei geschlossenen Veranstaltungen.

Seit 1998 unterrichtet Christiane neben ihrer eigenen Bühnentätigkeit Schauspiel an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und hat seit dieser Zeit mit zahllosen SchülerInnen gearbeitet. Mit ihren festen Theatergruppen hat sie 20 Stücke entwickelt, für sie geschrieben, inzseniert und zur Aufführung gebracht und war mit ihnen zu diversen Festivals eingeladen. An ihrer letzten abendfüllenden Produktion waren 25 Spieler zwischen 12 und 63 Jahren beteiligt, davon drei mit geistiger Behinderung.
Für ihr gewaltpräventives Theaterprojekt „Romeo und Julia“ mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erzielte Christiane Hess 2007 den ersten Platz beim „Elisabethpreis“ der Diözese Hildesheim.
Von 2004 bis 2009 war Christiane am Theater Hameln tätig, das sie 2009 auf eigenen Wunsch verließ, um sich wieder mehr auf ihre eigene Schauspieltätigkeit und neue Programme und Projekte mit dem theater am barg konzentrieren zu können.

Christiane ist Autorin des Buches "Theater unterrichten - inszenieren - aufführen" (AAP Lehrerfachverlag) und Ko-Autorin des Drehbuches "Die Toten von Hameln" (Fernsehfilm ZDF Ausstrahlung 05/2014).

2013 gewann Christiane mit "Götter, Glocken, Gläubige" die Publikumspreise der Kategorien "female lead role" und "dramatic play" beim International Festival of Animation / Summer Art Festival 2013 Sibiu / Rumänien.

Aktuell arbeitet sie an einer Sammlung von Sagen (Erscheinungstermin: 04/2016) und bereitet ein neues Bühnenprogramm vor.

Hendrik Mannes

Regie „Götter, Glocken, Gläubige“
geb. 1958 in Wuppertal. Schauspielausbildung in München (1979 - 82), Assistenzen bei B.K.Tragelehn (Düsseldorfer Schauspielhaus, Bayrisches Staatsschauspiel München 1983 - 84), bei Wolfgang Storch (Schillertheater Berlin 1985 - 86) und bei Peter Brook (Kaserne Basel 2003). Seit 1981 zahlreiche eigene Inszenierungen, neben Theater auch spartenübergreifende Projekte, Performances, Figurentheater, Arbeit mit Obdachlosen, Kindern und (behinderten) Jugendlichen. Lehraufträge an Hochschulen in Berlin und Stuttgart. Lebt in Berlin.

Arnd Rühlmann

Regie „Hexen, Heiden, Heilige“ und "Dat Bettelwief von Welkenborch"
Geb. 1972 in Gießen, lebt seit 1995 in Bamberg und arbeitet seit mehr als 10 Jahren freiberuflich als Kabarettist, Moderator, Radiokolumnist, Autor (u.a. für „Titanic – das endgültige Satiremagazin“, Kinderstück „Tizian und der Hexenschlamassel“), Chansonnier („Neurosenkavaliere“), Schauspieler (u.a. E.T.A.- Hoffmann-Theater Bamberg, Stadttheater Hameln) und Regisseur (u.a. Kindertheater Chapeau Claque Bamberg, Thevo Nürnberg). 2004 gründete er das Nana-Theaters, im Juli Premiere mit dem Stück „Amaretto“ von Uli Brée.

Bernd Schramm

Regieassistenz "Hexen, Heiden, Heilige", künstlerische Mitarbeit "30 KM PRO SEKUNDE"
geb. 1974 in Bamberg, arbeitete als Regieassistent, Regisseur und Inspizient am E.T.A.-Hoffmann-Theater in Bamberg, inszenierte dort u.a. „Dossier Ronald Akkerman“ von Suzanne von Lohuizen, „Helden wie wir“ von Thomas Brussig und zusammen mit Hans Wollschläger „Penelope“, das letzte Kapitel aus Ulysses von James Joyce. Seit 2004 ist er freiberuflich als Regisseur und Inspizient tätig u.a. für das Staatstheater Nürnberg. Für das Nana-Theater inszenierte er u.a. „Indien“ von Josef Hader und Alfred Dorfer, für das Theater Kopfüber „Rotkäppchen und der böse Wolf“, für Chapeau-Claque u.a. „Romeo und Julia“ in eigener Bearbeitung für Jugendliche und schrieb und inszenierte das Stück „Heinrich und Kunigunde“, welches eine Einladung zu den Bayerischen Theatertagen erhielt.
Nach mehreren Fotoausstellungen folgte 2007 die Bilderausstellung „Njál und der Mordbrand“.
Zuletzt zeichnete er die Illustrationen für die Krimiparodie „Tod in Klein-Venedig“.

Katrin Decker

Künstlerische Mitarbeit "30 KM PRO SEKUNDE" und "HANNOVER ...und der Rest der Welt"
1988 Abschluss Studium Diplom-Pädagogik. 1989 – 1991 Zwei Jahre privates Studium der klassischen Schauspieldisziplinen. Von 1990 bis 1996 feste Engagements am Theater der Jugend Hannover, an der Landesbühne Hannover und am Klecks Theater Hannover. Seit 1997 freiberufliche Tätigkeit als Sprecherin und Schauspielerin. Chorsängerin in der Kammeroper Niedersachsen, Gesangsaufnahmen in London und Schweden für Vidifon (Schweden). Seit 1993 Sprecherin für Synchron, Werbung, Industriefilme etc. Seit Juni 2000 Sprecherin der öffentlichen Verkehrsmittel Hannover. 'Die Stimme der üstra‘. Nähere Informationen zu Katrin Decker finden Sie auf ihrer Homepage

Adam Creutzfeldt

Videorealisation "Hexen, Heiden, Heilige" und "Götter, Glocken, Gläubige"
Gelernter Mediengestalter für Bild und Ton. Nach 5 Jahren Hörfunk und 2 Jahren Zeitung, seit 2009 selbstständiger Videojournalist.
Weitere Informationen auf Adam Creutzfeldts homepage

Sabine Mech

Kostüme: "Götter, Glocken, Gläubige" / "Hexen, Heiden, Heilige" / "Dat Bettelwief"
1963 in Düsseldorf geboren, lebt Sabine Mech heute in Hannover-Linden – mit Sohn und „Ehefreund“. Abitur. Anschließend lernt sie den Beruf der Damenschneiderin. Sie entwirft und schneidert, zeigt Modeschauen, kreiert Unikate, experimentiert mit Textilien. Während des Studiums (Philosophie, Politik) verkauft sie eigene Kreationen in Berlin, Hamburg und Norddeutschland. Seit 1986 arbeitet sie als Kostümbildnerin am Theater: z. B. für Theater der Jugend, Klecks-Theater, Oper an der Leine, Hebebühne, TheaterErlebnis, Statt-Reisen (alle Hannover), Landestheater Wittenberg (1990), Theater am Barg (Neustadt/Rbg.), das Musical "Rats" (Hameln, 2001). Sabine Mech assistiert bei Gala-Shows, macht Statisterie (u. a. NDR).

theater am barg . Badenstedter Str. 16 . 30449 Hannover . Tel: 0511 - 123 65 05 . info(AT)theater-am-barg.de